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Mario und der Zauberer

Mario und der Zauberer

Die deutschen Hypnose-Nachrichten über den US-Präsidenten
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Thomas Mann, berühmter deutscher Buchautor der während der Nazi-Diktatur nach Amerika auswandern musste, veröffentlichte im Jahre 1930 ein bemerkenswertes Werk mit dem Titel "Mario und der Zauberer". In dem nur 80 Seiten umfassenden Buch beschreibt Thomas Mann die fiktiven Erlebnisse eines Italienurlaubs und nimmt in antizipativer Weise den aufkeimenden Faschismus-Zeitgeist in Europa wahr. In der Geschichte erreicht ein Magier eine Urlaubsstadt und manipuliert während einer Hypnose-Vorstellung die gesamte Kleinstadt-Bevölkerung - so sehr, dass sogar ein dramatischer Mord vor deren Augen erfolgt, ohne dass dies von den Zuschauern verhindert wird.

Knapp ein Jahrhundert nach Thomas Mann's Buch scheint so ein Magier heutzutage nicht mehr nur eine Kleinstadt in Hynopse versetzen zu wollen, sondern anscheinend die Bevölkerung eines ganzen Landes. Und da man sich offenbar dabei an "Mario und der Zauberer" orientiert hat, ist nun ein vollkommen verdrehtes Buch das Instrument des gefährlichen Magiers geworden zu sein. Das ein solches zudem noch zu einer Absetzung eines US-Präsidenten führen soll, ist eine gewagte Nachricht, die nicht nur in den USA mit aller Brachialgewalt versucht wurde aufrechtzuerhalten - selbst dann noch, wenn die meisten Aussagen seines Autors bewusste Falschaussagen sind.

Man ist es fast schon gewohnt in den USA. Die Zustände unter den zumeist linksliberalen Medienvertretern dort erinnern schon seit längerem an den wilden Westen. Doch auch hierzulande hat sich - für die meisten Deutschen leider unbemerkt - die schmierige Anti-Trump Propaganda eingenistet. Und dies nicht nur in irgendeiner altbackenen Zeitung die zum Einwickeln von Fisch benutzt wird, sondern in der meist gesehenen sog. „Nachrichtensendung" im Fernsehen, die es in Europa gibt.

Die Tagesschau brachte am 5. Januar 2018 einen denkwürdigen und gleichermaßen haarsträubenden Bericht über das Buch „Fire and Fury“ (übersetzt: Feuer und Aufruhr) des in den USA als Polemik-Autor bekannten Tatsachenverdrehers Michael Wolff sogar in den 20 Uhr TV-Nachrichten.

Zur besten Sendezeit und bei wohl so um die 8 Millionen Zuschauern zeigte man diesen Bericht über Michael Wolff's Buch:

Sie beschrieben Trump [laut Buch] als desinteressiert, jähzornig und narzistisch, sein gesamtes (!) Team halte ihn für völlig (!) unfähig. Dieser Mann [Trump] liest nicht und hört nicht zu ... Was mir alle sagten, Trump ist wie ein kleines Kind ... es dreht sich alles (!) nur um ihn.




Mehrfache Aussagen des US-Präsidenten sowie seiner Anwälte und nachweislich belegbare, bereits vor der Buchveröffentlichung getätigte, z.B. hier zu sehende Gegenargumente, Sachverhalte und Darstellungen im krassen Gegensatz zu Wolff's und Niemann's Anti-Trump Demagogik und die sich nun auch zur besten Sendezeit in Deutschland breitgemacht hat, um Millionen Menschen hierzulande zu infizieren, scheinen jedoch auch weiterhin zu keiner Selbstreflexion der sog. 'Journalisten' mehr beitragen zu können.

Nach kurzer, einfachster Recherche-Arbeit wären nämlich für jeden berufstätigen Reporter und Journalisten - und ganz besonders denen in den USA - bereits im Vorfeld dieser Buchankündigung so gänzlich andere Dinge zu Tage getreten. In obigen Gegenbericht heisst es etwa:

Der ehemalige Chefstratege des Weißen Hauses Steve Bannon und der im Buch 'Feuer und Aufruhr im Weißen Haus' mehrfach zitiert wird, wurde vom US-Präsidenten als jemand beschrieben, der offensichtlich verrückt geworden ist ... Warum spricht der Präsident nicht mehr mit Bannon ? Vielleicht wegen der Dinge, die von ihm offenbart wurden, z.B. bezeichnete er Trump's Tochter Ivanka in dem Buch [Fire and Fury] als 'Dumm wie Brot'. Er sagte ebenso aus, dass der Präsident bei McDonalds essen gehen würde, weil er fürchte, vergiftet zu werden. Ebenso sagte er, dass es eine 33%-ige Möglichkeit gäbe, dass der US-Präsident zurücktreten werde.

Doch damit nicht genug. Auch am 9. Januar 2018 bricht man auf tagesschau.de mit einer weiteren Story, diesmal über ein so gänzlich anderes Buch „Fire and Fury“ und welches angeblich mit hohen Verkaufszahlen wegen des Wolff Buch bedacht wird. In diesem anderen Buch geht es übrigens um die alliierten Bombardierungen von Nazi-Deutschland und so manch einer wird sich wohl fragen, ob er oder sie nicht doch lieber das schmierige Wolff Buch für ein sehr viel lehrreicheres Werk mit gleichem Namen umtauschen sollte. Schließlich gibt es bei Amazon Deutschland ja ein 14-tägiges Rückgabe- und Umtauschrecht.

Vielleicht ja auch für den tagesschau.de Artikel und in dem Buchautor Hansen zusätzlich zu allem auch noch folgendermaßen zitiert wird:

Und es würde mir eine gewisse Genugtuung verschaffen, Herrn Trump und Herrn Bannon einmal ins Gesicht zu sagen, dass sie zur Hölle fahren können.

Fleißig weiter geht es mit den Manipulationen à la Tagesschau am 10. Januar 2018 (ab Minute 9:38). Diesmal wird Steve Bannon in einem Beitrag gehuldigt, da er die laut Tagesschau angeblich „rechtspopulistische Online-Nachrichtenplattform Breitbart News“ verläßt. Er sei laut Tagesschau-Sprecherin die „schillerndste Figur der US-amerikanischen Rechten“ und „sei unter Druck geraten, weil er sich vergangene Woche (!) kritisch über die Präsidentenfamilie geäußert hatte“. Man könne mehr über Steve Bannon in der Tagesschau-App erfahren, so der Hinweis.

Das solche Nachrichten so ziemlich überhaupt nichts mit der Realität in den USA zu tun haben, wird dabei von der Sprecherin bewusst verschwiegen. Auch, dass Bannon bereits vor vielen Monaten vom US Präsidenten gefeuert wurde, er spätestens seitdem garantiert eben nicht mehr auch nur annähernd eine „schillernde Figur“ ist und auch gar nicht mehr sein kann und wohl auch die sog. „Enthüllungsberichte“ über die Familie des US Präsidenten (Zitat aus dem Buch: 'Ivanka [Trump] ist dumm wie Brot') dazu beigetragen haben, dass dessen Anwälte am 9. Januar 2018 Verleumdungsklagen gegen andere Medienvertreter in den USA einreichten.

Vielleicht auch bald gegen die Tagesschau ?

Durchaus möglich, auch angesichts des nur noch als kaputt zu bezeichnenden, sog. 'Beitrags' der Tagesschau vom 16. Januar 2018 (ab Minute 13:08) über das Unwort des Jahres 2017.



Auch andere, ehemals vertrauenswürdige Medien schließen sich der mehr als offensichtlichen Propaganda an. Das Magazin „Der Spiegel“ zeigt angesichts des nahenden Besuchs des US-Präsidenten in Davos, Schweiz, im Januar 2018 antizipativ diese Titelseite in seiner Ausgabe vom 13. Januar 2018. Und die Süddeutsche Zeitung druckt Ende Januar 2018 einen ähnlich ver- und gestörten Artikel über den kalifornischen US-Kongressmann und Leiter des Geheimdienstausschusses Devin Nunes und dessen bevorstehende Veröffentlichung des FISA-Missbrauchs-Memorandum im Hauptteil der Zeitung.

Und weiter geht es mit der Anti-Trump Masche à la Tagesschau auch nach Davos 2018 und während der ersten Aufdeckungen inner-amerikanischer Korruptionsskandale. Was immer auch stattfindet, so einige der ARD Reporter erfinden in ausgesprochen auffälliger Weise stets Relativierungen der Angelegenheiten - selbst wenn Menschen umgebracht werden sollen, weil diese wenigstens versuchen, sich für die Wahrheit einzusetzen.

Vielleicht liegt dies ja an den Millionen-Zuwendungen des deutschen Umweltministeriums und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) an die Clinton Foundation während der Hochphase des Wahlkampfes in den USA im Jahre 2016 und die erstaunlicher Weise von den Reportern nicht nur beim ARD immer wieder übergangen werden.



Auch das ZDF spielt mit im deutsch-verzerrten Fake-News Orchester. In einer Dokumentation über Cybersicherheit (ab Minute 21:30) wird Robby Mook, der ehemalige Kampagnenmanager von Hillary Clinton, interviewed und der unter anderem aussagt, dass angeblich im Auftrag von Vladimir Putin Emails der US-Demokraten während des Wahlkampfes 2016 "gestohlen" worden seien, den Skandal um Clintons privaten Email-Server und die Uranium One Affäre dabei natürlich völlig ignorierend.

Kurz vor den sog. 'Mid-Term' Wahlen im November 2018 in den USA schlägt aus eigentlich unverständlichen Gründen auch die deutsche Medienlandschaft gegen den US-Präsidenten und gegen die USA wieder aus. Das Titelblatt des wöchentlichen Magazins 'Stern' zeigt dieses Bild. Anscheinend hat man sich wieder einmal nicht in Deutschland über die Offenbarungen von investigativen und seriösen US-Journalisten über die 'Briefbomben', sowie über die sog. 'Attentatsversuche' auf interessanter Weise ausschließlich Politiker der US-Demokraten in den USA informiert. Die 'Briefbomben' wurden nämlich zunächst allesamt per Post verschickt und dann - nachdem man auf einigen Päckchen keine Poststempel, sowie an sämtlichen dilettantisch zusammengesetzten Knallkörpern keinerlei Explosionsmechanismen fand - plötzlich dann doch direkt eingeworfen.



Ein Zusammenfassung von Anti-Trump-Titelbildern des Spiegel-Magazins der letzten Jahre kann man hier einsehen und ebenso einen völlig irrationalen Propaganda-Zeitungsartikel im deutschen Blatt "Die Zeit".

Einen weiteren hypnotisierenden deutschen Medienbericht über Trump's 'Soziale-Medien-Gipfel' im Weißen Haus von Juli 2019 kann man hier einsehen.

Welchen Mario-und-der-Zauberer-Einfluss deutsche Medienvertreter anscheinend auch auf die deutsche Bundeskanzlerin haben, kann man sehr anschaulich auch an folgendem Beitrag von Mitte Juli 2019 erkennen:



Ähnlich wie mit den vielen Propaganda-Nachrichten und Falschinformationen über den US Präsidenten bezüglich angeblicher Hilfen aus Russland und welche laut terrorisierenden US-Demokraten einzig zu dessen Präsidentschaftsgewinn im November 2016 beigetragen haben sollen, wird spätestens ab September 2019 auch die enorme Korruption des ehemaligen Obama-Vize-Präsidenten Joe Biden und dessen Sohn Hunter mit der Ukraine elegant übergangen und stattdessen in nicht anders als demagogisch zu bezeichnenden Weise Nachrichten über Trump verbreitet.

Fazit: Individuen wie Michael Wolff, einige ARD Reporter, Teile der Tagesschau und des ZDF und die globale Anti-Trump-Medienmaschine sind auf Kollisionskurs mit Werten wie Rationalität, Gesetz und Gerechtigkeit, Demokratie, sozialer Verantwortung und der schmerzhaften Suche nach Wahrheit - abnormale Verhältnisse, die durchaus an Zeiten des Nationalsozialismus erinnern.

Ganz besonders in Deutschland sollte man eigentlich alles nur Erdenkliche auf die Wege bringen, um dagegen anzugehen. Dazu muss man nicht unbedingt ein Bewunderer von Donald Trump und dessen Einstellungen und Politik sein, aber man könnte es unterwegs durchaus werden. Oder, mit Thomas Mann's Worten:

Gottlob haben sie nicht verstanden, wo das Spektakel aufhörte und die Katastrophe begann und man hat sie in dem glücklichen Wahn gelassen, daß alles Theater gewesen sei. (Thomas Mann, Mario und der Zauberer, Seite 5)












 
von Martin D., akkreditierter und unabhängiger, investigativer Journalist aus Europa, der derzeit an einem Buch über die Wandlung der Massenmedien in agendahafte politische Akteure schreibt.
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